Pfarrkirche St. Elisabeth

Pfarrkirche St. Elisabeth, Südweststadt
Südendstraße 39 - 76137 Karlsruhe

 
Regelmäßige Gottesdienste in St. Elisabeth (Karlsruhe Südweststadt):
 
Tag Uhrzeit Bezeichnung
Samstag 18.00 Uhr Vorabendmesse
im 14-tägigen Wechsel mit St. Cyriakus
Sonntag   9.30 Uhr Eucharistiefeier
im 14-tägigen Wechsel mit St. Cyriakus
Dienstag 17.30 Uhr
18.00 Uhr
Rosenkranz
Eucharistiefeier
Donnerstag 18.00 Uhr Eucharistiefeier

 
Die aktuellen Gottesdienste können Sie aus der Gottesdienstordnung des Pfarrblattes entnehmen.

 

Historie von St. Elisabeth

1897:
Bereits am 26.01.1897 wird ein Fond "Zur Erbauung und Unterhaltung einer katholischen Kirche im Südwesten der Stadt"gegründet (Stiftungen von privater Seite und des Bonifatiuswerkes; Grundstückskäufe).

1928:
Der erste Spatenstich für die Kirche St. Elisabeth erfolgt am 23.06.1928 (Entwurf, Planung und Bauleitung der Kirche: Prof. Graf, Karlsruhe). Im November 1928 wird der Kirchenchor mit über 50 Sängerinnen und Sängern gegründet.

1929:
Nach der Gründung des Kirchenbauvereins (28.03.1929) zur Finanzierung der Kirche mit Einrichtungsgegenständen (235.000 Reichsmark) werden am 23.06.1929 drei Glocken geweiht. Am 30.06.1929 nimmt Prälat Dr. Stumpf die vorläufige Einweihung (Benediktion) der Kirche vor. Die Einrichtung der Pfarrkuratie erfolgt durch Erzbischöfliche Verfügung vom 01.08.1929. Am 01.10.1929 kommt Pfarrer Hermann Josef Jung als Pfarrkurat. Frauen-, Männer- und Jugendverbände werden gegründet.

1930:
Weihbischof Dr. Wilhelm Burger (1880 - 1952) nimmt die Weihe der Kirche am 29.06.1930 vor.

1931:
Der Kindergarten "Hermann-Joseph" wird nach Anmietung des Hinterhauses Vorholzstraße 44 gegründet; Eröffnung der Pfarrbücherei; 1. Fronleichnamsprozession "Groß ist die Not, aber die Liebe soll größer sein".

1933:
Der Männerverein St. Elisabeth löst sich auf, um der Zwangsauflösung durch die Gestapo zu entgehen. Die Gemeinde reagiert auf den stärker werdenden Druck des Nationalsozialismus durch eine liturgische Erneuerung im Inneren (Gemeinschaftsmessen; tägliches Beten des Rosenkranzes und des Breviers in deutscher Sprache).

1943:
Zwangsweiser Abtransport der zwei großen Kirchenglocken für Rüstungszwecke im 2. Weltkrieg. Die folgenden 56 Jahre wird nur noch die "kleine" Josephsglocke vom Kirchturm von St. Elisabeth in die Südweststadt hinein erklingen.

1944:
Am 27.09.1944 wird die Kirche während eines Bombenangriffs schwer getroffen; Notgottesdienste im Kindergarten, im Keller des Vincentiushauses und in Beiertheim.

1946:
Die Gemeinde feiert ab 14.04.1946 ihre Gottesdienste in der evangelischen Nachbarkirche "Matthäuskirche".

1947:
Zum Patrozinium im November 1947 zieht die Gemeinde wieder in die notdürftig aufgebaute Kirche ein. Die evangelische Nachbargemeinde feiert ihre Gottesdienste nun in St. Elisabeth, um die Kriegsschäden an der Matthäuskirche auszubessern.

1955:
Nach dem Tod von Stadtpfarrer Jung (nach 26 Jahren Wirken in der Pfarrei) kommt als neuer (2.) Pfarrer F. Stadelhofer am 10.08.1955 in die Pfarrei.

1958:
Die Kuratie wird am 01.01.1958 zur eigenständigen Pfarrei erhoben und damit endgültig von den vier umliegenden Pfarreien getrennt - so zu lesen im Erzbischöflichen Dekret.

1960:
Nach umfassender Renovation der Kirche erfolgt am 14.07.1960 die 2. Altarweihe.

1962:
Bau des Pfarrhauses neben der Kirche, Südendstraße 39. Zur Vorbereitung des II. Vatikanischen Konzils (1962 – 1965) wirkt Pfarrer Stadelhofer mit einer Prediktreihe "Damit die Welt glaube" in die Gemeinde hinein; die Anliegen des Vatikanums werden in den Vordergrund gerückt.

1964:
Pfarrer Stadelhofer begeht sein 25 jähriges Priesterjubiläum (17.12.1964).

1966:
Einweihung des 2. Kindergartens der Pfarrgemeinde "St. Klara" mit Jugendräumen neben der Kirche.

1968:
3. Altarweihe und Weihe des Taufsteins in der neuen Taufkapelle durch Weihbischof Dr. Karl Gnädinger (1905 - 1995) nach Umbauarbeiten in der Kirche.

1969:
Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen der Pfarrgemeinde St. Elisabeth mit einer Fahrt zum Grab der Heiligen Elisabeth nach Marburg (17.06.1969); Festakt im Schauspielhaus (12.10.1969); Prozession "Wir gedenken der 40 Jahre in Glauben, Hoffnung, Liebe und Dankbarkeit !"

1973:
Beitritt zur katholischen Sozialstation (01.06.1973).

1975:
Einweihung des Spielplatzes hinter der Kirche.

1976:
Gründung der Männerschola.

1978:
Am 01.08.1978 übernimmt Pfarrer Eugen Barth als 3. Gemeindepfarrer die Pfarrei von dem verzichtenden Pfarrer Stadelhofer (nach 23 Jahren Wirken).

1979:
Die Pfarrgemeinde feiert das 50jährige Bestehen der Pfarrei mit einem reichhaltigen Festprogramm; Pilgerfahrt zum Geburtsort der Heiligen Elisabeth zur Wartburg / Eisenach; Festschrift mit dem Titel: "St. Elisabeth - Hoffnung auf Gott, Liebe zu den Mitmenschen !".

1989:
Beginn einer umfassenden Renovation der Kirche mit dem Karlsruher Künstler Herbert Kämper, der verantwortlich ist für die künstlerische Gestaltung der gesamten Kirche (komplette Ausmalung, Altar, Ambo, Kreuz und Kreuzweg).

1991:
Weihe der neuen Orgel (Mönch-Orgel) mit 26 Registern und 1844 Pfeifen.

1993:
Festgottesdienst mit Weihe des 4. Altars durch Weihbischof Dr. Paul Wehrle (*1940) am 05.09.1993.

1997:
Gründung des "Caritas-Fördervereins St. Elisabeth e.V." als Nachfolgeverein des alten "Verein Kinder- und Krankenwohl".

1999:
56 Jahre nach dem Abtransport der zwei großen Glocken ist die Pfarrgemeinde durch eine Initiative von Pfarrer Eugen Barth in der Lage, in der Karlsruher Glockengießerei Metz am 06.07.1999 drei neue Glocken zu gießen. Die Weihe der Dreifaltigkeits-Glocke (as), der Mutter-Gottes-Glocke (b) und der Elisabeth-Glocke (es) nimmt Stadtdekan Emmanuel Frey am 03.10.1999 vor. Eine Glocken-Team der Pfarrgemeinde erarbeitet Ornamente und Inschriften, die von Herbert Kämper künstlerisch umgesetzt werden. Sie verdeutlichen im ausgehenden 20. Jahrhundert die Bitten unserer Pfarrgemeinde um Frieden unter den Völkern (aktueller Anlass: Kosovo-Krieg) und unter uns allen. Zu Weihnachten wird Pfarrer Eugen Barth vom Erzbischof zum Geistlichen Rat ernannt.

2000:
Die vier Glocken von St. Elisabeth (eine von 1929 und drei von 1999) läuten das Heilige Jahr 2000 ein.

2001:
Pfarrer Eugen Barth kann kurz nach seinem 65. Geburtstag im 23. Jahr seines Wirkens in der Pfarrei mit der ganzen Pfarrgemeinde sein 40jähriges Priesterjubiläum feiern (17.06.2001). Festgottesdienst mit Stadtdekan Dieter Holderbach und Alt-Dekan Monsignore Emmanuel Frey und anschließendem Empfang.

2001 / 2002:
Intensive Planungen zur Modernisierung der Kindergärten und zur Errichtung eines kleinen Gemeindezentrums hinter der Kirche; Beginn einer Partnerschaft (April 2002) mit der Pfarrgemeinde "St. Martin des Porres" in Ilo (Diözese Tacna in Süd-Peru). Gottesdienst zur Begründung der Peru-Partnerschaft mit Bischof Hugo Garaykoja aus der Diözese Tacna iam 09.06.02 in St. Elisabeth

2003:
1. Spatenstich für das Gemeindezentrum im Mai 2003; Richtfest im Oktober 2003

2004:
Die Pfarrgemeinde St. Elisabeth besteht 75 Jahre: Jubiläumsfeierlichkeiten. Einweihung des Gemeindezentrums nach nur 10 Monaten Bauzeit im März, das nach dem 1. Pfarrer in St. Elisabeth (Hermann-Joseph Jung; 1929 - 1955)den Namen "Hermann-Jung-Haus" erhält. Einzug der Jugend in das Hermann-Jung-Haus. Provisorischer Einzug des Kindergartens St. Klara in das Gemeindezentrum zum Umbau des Kindergartens. Beginn des Umbaus und der Aufstockung des Kindergartens im Mai. Jubiläums-Pfarrfest im Juli mit Besuch von Padre Samuel aus der peruanischen Partnergemeinde St. Martin de Porres in Ilo und Ausstellungen. Chorkonzert der Regensburger Domspatzen in der voll besetzten Pfarrkirche im Oktober. Verabschiedung von Pfarrer Eugen Barth, der 26 Jahre in der Pfarrei wirkte, am Patrozinium im November mit der Spatzenmesse von Mozart. Investitur (Einführung) des neuen Pfarrers Thomas Ehret am 1. Advent in die neue Seelsorgeeinheit mit St. Michael (Beiertheim) und St. Cyriakus (Bulach).

 
Bilder und Fotos von St. Elisabeth