Pfarrkirche St. Michael, Beiertheim
Gebhardstraße 44 - 76135 Karlsruhe

 
Regelmäßige Gottesdienste in St. Michael (Karlsruhe Beiertheim):
 
Tag Uhrzeit Bezeichnung
Sonntag 11.00 Uhr Eucharistiefeier
Dienstag 8.00 Uhr Eucharistiefeier
Donnerstag 18.00 Uhr Eucharistiefeier

 
Die aktuellen Gottesdienste können Sie aus der Gottesdienstordnung des Pfarrblattes entnehmen.

 

Die Altpapiertermine für die Sammlungen in St. Michael finden Sie auf der Seite Altpapiersammlungen.

Historie von St. Michael

"Burtan" - Beiertheim wurde im Jahre 1110 in einer Urkunde König Heinrich V erstmals erwähnt.

Übersetzt heißt es wohl:

Unterstand in einer mit Gebüsch umstandenen Vertiefung,

also ein Ort, an dem Hirten und ihre Herden Unterschlupf fanden.

Dann gab es nur noch kärgliche Nachrichten über diesen Ort. Allerdings hängen die Geschichte Beiertheims und die von Bulach eng aneinander, auch wenn die Alb als Grenze dabei immer wieder beide Gemeinden zum Zankapfel zwischen dem katholischen Haus Baden-Baden und den evangelischen Markgrafen von Baden-Durlach machte. Beiertheim, dessen Gemarkung einst bis zum Ettlinger Tor reichte, verlor durch die Gründung der Stadt Karlsruhe im Laufe der Geschichte immer mehr an Gebiet. Am 1.1.1907 wurde dann Beiertheim ein Teil der Stadt Karlsruhe.

Beiertheim besaß an der Stelle, wo heute die Turnhalle der Grund- und Hauptschule Beiertheim steht, eine Kapelle, die dem Heiligen Michael geweiht war. Gotteshäuser, die dem heiligen Michael geweiht waren, waren in früherer Zeit häufig Friedhofskapellen. Die wechselhafte Geschichte zwischen Verfall und Renovation ist auch eine Geschichte der wirtschaftlichen Möglichkeiten und dem Auf und Ab Beiertheims und seiner Zeit als Filialgemeinde von Bulach.

Im Jahre 1911 kam das erzbischöfliche Ordinariat dem Bemühen der Beiertheimer Bürger entgegen, in dem es die Kuratie Karlsruhe - Beiertheim umschrieb und die Gemeinde mit einem eigenen Seelsorger versah. Im Februar 1914 wurde dann der Bau einer Notkirche vereinbart, die früher auf dem Gelände der heutigen AWO-Verwaltung Ecke Gebhard- u. Hohenzollernstraße stand.

Die Michaelskapelle erlitt 1944 einen verhältnismäßig leichten Bombenschaden. Man überließ sie aber dem Spiel von Wind, Regen und Sonne, so daß die Reste 1957 nur noch abgerissen werden konnten. Der Wunsch nach einer "richtigen" Kirche verstummte aber nie. Weltwirtschaftskrise, der 2. Weltkrieg und der Wiederaufbau verschlangen viel Geld. 1962 wurde jedoch der Kirchenneubau in Angriff genommen und 1965 konnte Weihbischof Karl Gnädinger die erste Kirche im Stil des II. Vatikanischen Konzils einweihen. Der mittelalterliche Altar der Michaelskapelle hat dort seine neue Heimat gefunden.


Historische Aufnahmen: Notkirche St. Michael

 
Bilder und Fotos von St. Michael