• Die Krankensalbung ist das Sakrament, das den Kranken und Schwachen zur Stärkung und Ermutigung gespendet wird.
     
  • Im Jakobusbrief heißt es: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben...“ (Jak 5).
     
  • Die sakramentale Begegnung mit Christus will dem Kranken und seinen Angehörigen Hoffnung schenken und ihnen das Vertrauen auf Gottes heilsames Wirken stärken.
     
  • In regelmäßigen Abständen finden in unsere Gemeinden Gottesdienste mit Krankensalbung statt – v.a. für unsere älteren Menschen.
     
  • Bei einer schweren Erkrankung, vor einer schweren Operation oder einfach beim Schwinden der Kräfte, melden Sie sich gerne im Pfarrbüro oder direkt beim Pfarrer, damit er die Krankensalbung spenden kann.

 

  • Das Sakrament der Ehe können Paare empfangen, die sich entschlossen haben, das ganze Leben zusammen zu bleiben und sich zu lieben.
     
  • Im Sakrament der Ehe, das sich die Brautleute gegenseitig spenden, feiern wir die Liebe Gottes zu allen Menschen, die auch in der Ehe erfahrbar wird.
     
  • Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen. Die liebende Gemeinschaft von Mann und Frau kann fruchtbar werden, ja sie kann sogar zum Abbild der Liebe Gottes zu uns Menschen werden.
     
  • Weil Gott in absoluter Treue zu uns Menschen steht, deshalb versprechen sich die Brautleute die Treue für das ganze Leben.
     
  • Die Liebe und Treue ein Leben lang durchzuhalten ist nicht leicht. Im Ehesakrament bietet sich Christus selbst als Wegbegleiter an. Wer sich vom Feuer seiner Liebe anstecken lässt, dessen Liebe sollte niemals erkalten.
     
  • Wer sich für eine kirchliche Trauung entscheidet, sollten Sie sich frühzeitig mit dem jeweiligen Pfarrer des Wohnsitzes in Verbindung setzen, weil dieser für die Vorbereitung der Trauung zuständig ist.
     
  • Mit dem Wohnsitzpfarrer wird das Traugespräch geführt, in dem es zunächst um die Personalien der Brautleute und um die Darlegung des katholischen Verständnisses des Ehesakramentes geht. Für dieses Gespräch werden zum Nachweis des Ledigenstandes aktuelle Taufscheine vom jeweiligen Taufpfarramt benötigt.
     
  • Wenn der Wohnortpfarrer gleichzeitig der Traupfarrer ist, bespricht er mit dem Paar auch den Ablauf des Traugottesdienstes und die praktischen Fragen zur konkreten Gestaltung.
     
  • Zur Vorbereitung auf die Hochzeit wird auf Dekanatsebene ein sogenannter „Tag für uns“ angeboten.
  • Zielgruppe der Firmvorbereitung sind Jugendliche, die bereit sind, sich mit Fragen des Lebens und Glaubens auseinanderzusetzen.
      
  • Religiöse Fragen und Themen werden mit dem Lebensalltag, der die Jugendlichen prägt, in Verbindung gebracht und durch vielfältige, ganzheitliche Methoden erarbeitet.
     
  • Regelmäßige Treffen in Groß- und Kleingruppen bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, sich selbst, andere Jugendliche, Katecheten und die Pfarrgemeinde besser kennen zu lernen.
     
  • Durch die Mitarbeit in Projekten erhalten die Jugendlichen Einblicke in caritative, soziale oder pastorale Felder, die von der Kirche getragen werden und können sich selbst darin erfahren (z.B. Tafelladen, Obdachlosenküche, Kontakt mit Senioren).
     
  • Lebensthemen der Jugendlichen (z.B. Identitätsfindung, Sinnsuche, Gottesbild) werden in unterschiedlichen liturgischen Formen aufgegriffen, die von den Jugendlichen mitgestaltet werden.
  • Das Bußsakrament will Menschen die Chance zur Versöhnung und zum Neuanfang bieten. Jesus hat sich besonders den Sündern zugewendet, ihnen vergeben und ihnen Wege zum Neuanfang aufgezeigt.
     
  • Wohl jeder Mensch kennt in seinem Leben die Erfahrung von Schuld und Versagen und sehnt sich nach Vergebung. Im Sakrament der Buße darf ich mir alles „von der Seele sprechen“, was mich belastet.
     
  • Durch den Priester wird mir die Vergebung Gottes zugesagt. So ist das Bußsakrament besonders ein Ort der Begegnung mit Gottes Barmherzigkeit und seiner verzeihenden Liebe.
     
  • In unseren Gemeinden besteht immer Samstag vor den Vorabendgottesdiensten die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakramentes. Wer ein ausführlicheres Beichtgespräch wünscht, spricht einen Termin direkt mit dem Pfarrer ab.
     
  • Für unsere Kinder findet eine Bußkatechese im Zusammenhang mit der Erstkommunionvorbereitung statt. Für die Jugendlichen gibt es einen Versöhnungstag im Rahmen der Firmvorbereitung.

 

Beichtgelegenheiten sind in unserer Kirchengemeindet:

 - eine halbe Stunde vor den Vorabendmessen in der jeweiligen Gemeinde
 
 - oder nach Absprache

Vor Feiertagen gibt es eine Sonderregelung – diese wird jeweils im Pfarrblatt bekannt gegeben.

  • In der Erstkommunionkatechese bereiten wir Kinder im Grundschulalter auf die Mahlgemeinschaft Jesu vor.
     
  • Auf dem Vorbereitungsweg ist es unser Anliegen, die Familien der Kinder anzusprechen und auf besondere familiäre Situationen Rücksicht zu nehmen.
     
  • Elemente der Vorbereitung sind gemeindliche und caritative Projekte, Gruppenstunden, Begleitung zum Sakrament der Versöhnung und die Mitfeier von Gottesdiensten.
     
  • In die Gestaltung der Erstkommunionvorbereitung beziehen wir die Jugendgruppen der Kirchengemeinde (Ministranten, KJG, Kinderchöre) mit ein, um Kontaktmöglichkeiten zur Gemeinde zu schaffen.