Die Katholische Kirchengemeinde Karlsruhe Alb-Südwest St. Nikolaus gehört dem Erzbistum Freiburg an und ist ein Zusammenschluss der katholischen Pfarrgemeinden Christkönig (Rüppurr), St. Cyriakus (Bulach), St. Elisabeth (Südweststadt), St. Franziskus (Dammerstock / Weiherfeld) und St. Michael (Beiertheim)

 

Notwendiger denn je:  Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Karlsruhe

Von Dieter Klink

„Leider ist die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit heute notwendiger denn je.“ Solange Rosenberg, eine der drei Vorsitzenden und Geschäftsführerin des Vereins in Karlsruhe, blickt  auf Jahrzehnte zurück. „Nach dem Krieg hat man die Gesellschaft gegründet,  um die deutsche Bevölkerung mit der jüdischen zusammenzubringen. Denn wenn man sich kennt, geht man anders miteinander um“, erzählt sie von den Ursprüngen.  Damals habe man gehofft, dass es den Verein irgendwann nicht mehr brauche. „Aber das Rad dreht sich zurück“, sorgt sich Rosenberg.

Der Antisemitismus kehre in Form von Israel-Kritik zurück. Rosenberg denkt betrübt an den vergangenen Europawahlkampf im Mai. Das Plakat mit der Aufschrift „Israel  ist unser Unglück“ einer rechtsextremen Partei habe sie tief verletzt. Die jüdische Gemeinde habe sich gegen die Plakate zur Wehr gesetzt, aber die Stadt habe argumentiert, das sei von der Meinungsfreiheit gedeckt. Judenhasser „suchen sich einen Weg“.  Daher hält Rosenberg die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) für wichtiger denn je. 

Weiterlesen: „Es geht nicht um Schuld, aber um das Wachhalten der Erinnerung“

Nach erfolgreicher Durchführung der ersten Kurzfilmreihe Blickwechsel in der Fastenzeit 2019, soll es auch im nächsten Jahr wieder Abende mit Kurzfilmen und Gesprächen an ganz unterschiedlichen Orten geben.

Wenn Sie Ideen haben, wo ein Abend stattfinden könnte, welche Filme geeignet sind oder Sie mitwirken möchten, nehmen Sie gerne Kontakt zu Pastoralreferent Sebastian Swiatkowski auf. Für die Vorbereitung sind sicher 3-4 Abende einzuplanen.

(Tel.: 0721/957847 212, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Caritas-Förderverein der Katholischen Kirchengemeinde Karlsruhe Alb-Südwest St. Nikolaus e.V.

Es ist nicht sehr schwer, Geld für die Opfer einer großen Katastrophe zu sammeln. Und natürlich ist das auch richtig und wichtig. Aber wir dürfen darüber nicht die vielen kleinen persönlichen Katastrophen in unserer direkten Umgebung aus den Augen verlieren.

Es ist die Frage, ob wir ein Auge, ein Ohr und eine helfende Hand für Not in unserem direkten Umfeld haben. Der Caritas-Förderverein bietet ohne Ansehen der Person, der Konfession oder Religionszugehörigkeit Hilfe in persönlichen Notlagen, in denen staatliche Unterstützung nicht oder nicht schnell genug möglich ist. Natürlich unbürokratisch und vor allem vertraulich.

Bildquelle: Caritas Bamberg

Not sehen und helfen - Solidarität im Karlsruher Südwesten

...schließlich kann es jede(n) treffen. Z. B.:

- Die allein erziehende arbeitslose Mutter, die mit der Nachzahlung von Mietnebenkosten überfordert ist.

- Das Rentnerpaar, dessen kleine Rente nicht für die Reparatur des Herdes in der Küche reicht.

- Der nach einem Unfall nicht mehr arbeitsfähige Taxifahrer, dem das Geld für die inzwischen nötige Brille - sogar vom billigsten Optiker - fehlt.

Helfen Sie uns helfen!

Finanziert wird die Arbeit des Caritas-Fördervereins durch Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder und durch Spenden (beides steuerlich absetzbar). Jede Spende, die wir erhalten, kommt unserer Arbeit in vollem Umfang zu Gute, denn bei uns gibt es keine bezahlten Mitarbeiter oder Funktionäre. Nur die von uns unterstützten Hilfsbedürftigen erhalten Gelder des Vereins. So geht kein einziger Euro für Vergütungen oder Personalkosten verloren.

Caritas-Förderverein

Bankverbindung des gemeinsamen Caritas-Förderverein Kirchengemeinde (Höhe des Jahresbeitrages: 20 €): Sparkasse KA DE39 6605 0101 0010 3778 85

Kontakt über das Pfarrbüro

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Informationen Firmpatin/ Firmpate

Die Firmpatin/der Firmpate hat eine ähnliche Aufgabe wie die Taufpatin/der Taufpate. Sie/Er soll Dich auf deinem Lebens- und weiteren Glaubensweg begleiten. Sie /Er soll AnsprechpartnerIn sein in den damit zusammenhängenden Fragen, um so deinen weiteren Lebensweg unterstützend zu begleiten.

Die Firmpatin/der Firmpate selbst muss getauft und gefirmt und Mitglied der katholischen Kirche sein. Selbstverständlich kann dein Taufpate/deine Taufpatin auch das Firmpatenamt übernehmen.

Darüber hinaus ist es sicherlich auch wichtig, wenn die Firmpatin/der Firmpate eine Person ist, zu der Du mit deinen persönlichen Fragen kommen kannst. Kriterien könnten sein:

  • Zu wem habe ich so viel Vertrauen, dass ich sowohl mit allgemeinen Fragen meines Lebens als auch mit Fragen des christlichen Glaubens zu ihm kommen kann?
  • Wer könnte für mich die Person sein, die mir meinen Rücken stärkt und hinter mir steht?

Mehr Infos mit einem Schreiben für Deinen Paten oder deine Patin findest du hier.

 

Sollte es Fragen zum Patenamt geben, dann bitte melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Nach der Vorbereitung auf die Firmung in den verschiedenen Workshops, steht jetzt ein Einzelgespräch mit einem Hauptamtlichen an. Aber keine Angst davor. Es geht um Folgendes: Erinnere dich nochmal an den Pinguin. Er ist im Wasser in seinem Element. Wann bist du in deinem Element? Was ist dir wichtig? Wo hilft dir der christliche Glaube in deinem Alltag? Im Gespräch soll es um diese Fragen gehen.

Nach dem Gespräch kannst du dich dann über die Homepage zur Firmung anmelden.