Lesen Sie hier aus der Ausgabe 36 vom 08.09.2019 den Bericht zum ZDF-Gottesdienst aus dem Konradsblatt.

Über 20 Jugendliche, die sich auf die Firmung vorbereiten, waren vor den Sommerferien in Malsch im Gemeindezentrum unterwegs. In einem sogenannten Escape-Room ging es darum die Spuren Gottes zu entdecken.

Was ein Escape-Room ist und ob unsere Jugendlichen das Geheimnis Gottes geknackt haben, hören Sie hier in einem Beitrag vom Radiosender "die neue welle".

 

Das ZDF hat heute den katholischen Sonntagsgottesdienst des Bonifatiuswerkes und des Erzbistums Freiburg aus dem Zoologischen Stadtgarten in Karlsruhe übertragen. Hauptzelebrant Monsignore Georg Austen rief in seiner Predigt die Mitfeiernden und Zuschauer an den TV-Bildschirmen dazu auf, klimagerecht zu handeln und die Schöpfung Gottes zu bewahren.
 
 

Unter dem Leitwort „Tiere der Bibel“ griff der Gottesdienst thematisch den von Papst Franziskus eingeführten „Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung“ auf. „Die Tiere, von denen in der Bibel erzählt wird, lehren uns, die Schöpfung zu achten. Darum feiern wir an diesem ungewöhnlichen Ort Gottesdienst“, begründete Monsignore Georg Austen die Entscheidung des Bonifatiuswerkes, den Sonntagsgottesdienst in einem Zoo zu feiern, und stellte den Esel als lebendige Predigt vor. „Dieser Ort erinnert uns daran, was uns von Gott anvertraut ist: Seine wunderbare Schöpfung. Diese ist aktuell stark bedroht und die Herausforderungen werden immer brennender: Die verminderte Artenvielfalt, das Aussterben von lebenswichtigen Trägern des Ökosystems, die Ausbeutung und Verschmutzung der Meere, der Klimawandel – all dies bedroht nicht nur die Tierwelt, sondern das gesamte Leben auf unserer Erde. Insbesondere sollten wir allen jungen Menschen dafür dankbar sein, dass sie dieses wichtige Anliegen auf die Straßen und in unsere Köpfe tragen“. Ebenso könnten die Tiere, die an vielen Stellen in der Bibel auftauchen, gerade auch Kindern und Jugendlichen heute einen Zugang zum Buch des Lebens eröffnen. Dies sei ein wichtiges Anliegen des Bonifatiuswerkes.

Gemeinsam beteten die 1.400 Gottesdienstteilnehmer für den Erhalt der Artenvielfalt. „Öffne unsere Augen für den Auftrag, deine artenreiche Schöpfung zu schützen. Wir beten besonders für die Menschen, die sich in der Kirche, in Politik und Umweltorganisationen für den Artenschutz einsetzen und nach verantwortungsvollen Wegen suchen“, hieß es in einer der fünf Fürbitten.

Weiterlesen: Von wegen dummer Esel – mit den Tieren der Bibel die Schöpfung entdecken

Weihbischof Birkhofer beauftragt vier neue Gemeindereferenten

 
Buchen / Freiburg. In einem feierlichen Gottesdienst hat Weihbischof Dr. Peter Birkhofer am Samstag (13.07.) in der Pfarrkirche St. Oswald in Buchen drei Frauen und einen Mann als Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten beauftragt. Zu den Beauftragten gehören Birgit Allabar (Seelsorgeeinheit Buchen), Verena Bamberger (Seelsorgeeinheit Karlsruhe Alb-Südwest St. Nikolaus), Dr. Barbara Miltner-Jürgensen (Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim) und Markus Schuberth (Pfarrei Löffingen Hl. Kreuz).
 

"Berufung lebt vom Ruf Gottes und der Antwort des Menschen"Quelle:  Martin Hahn Fotodesign

Ins Zentrum seiner Predigt stellte der Freiburger Weihbischof das Evangelium vom barmherzigen Samariter. Er führte aus: „Das Evangelium vom barmherzigen Samariter ist im Grunde eine Berufungsgeschichte. Die Berufung lebt vom Ruf Gottes und der Antwort des Menschen. Ruf Gottes bin ich, wenn ich den Ruf im Alltag in meiner Existenz mit meinen Begabungen und Fähigkeiten verwirkliche. In der Berufung des Einzelnen konkretisiert sich der Glaube für sich und die anderen. Daher versteht sich Kirche als Gemeinschaft der Gerufenen, die sich gegenseitig helfen, den je individuellen Ruf zu hören und persönlich darauf zu antworten.“ Die Beauftragung zum Dienst sei daher die kirchliche Bestätigung der Berufung und die Entscheidung, sich auf diesen Weg der Berufung im Dienst der Kirche einzulassen, „ein Zeichen von Zukunft für den Einzelnen und der Kirche als Ganzes“, fügte Peter Birkhofer ergänzend hinzu.

Weihbischof Würtz beauftragt elf Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten

Achern / Freiburg. In einem feierlichen Gottesdienst hat Weihbischof Dr. Dr. Christian Würtz am Samstag (20.07.) in der Jugendkirche in Achern-Fautenbach fünf Frauen und sechs Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten beauftragt. Zu den Beauftragten gehören Ansgar Biller (Dekanat Freiburg), Gabriel Breite (Heimschule Lender, Sasbach), Marius Krettenauer (Dekanat Rastatt), Katja Reinhard (Dekanat Bruchsal), Paulina Scheffzek (Dekanat Mannheim), Lisa Schillinger (Dekanat Acher-Renchtal), Sebastian Swiatkowski (Dekanat Karlsruhe), Dr. Benjamin Vogel (Dekanat Endingen-Waldkirch), Markus Westermann (Dekanat Rastatt), Josephine Wößner (Dekanat Karlsruhe) und Simone Zimmermann (Dekanat Wiesental)

Würtz: „Wir müssen zu einer auf die Anliegen der Menschen hörenden Kirche werden“

Ins Zentrum seiner Predigt stellte der Freiburger Weihbischof die Frage Jesu an den blinden Bettler Bartimäus: „Was willst Du, dass ich dir tue?“, die sich die Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten als Leitwort ausgesucht hatten. Dies sei, so Weihbischof Würtz, keine überflüssige Frage, denn sie zeige vor allem die Haltung Jesu: „Er begegnet den Menschen auf derselben Ebene, er lässt sich auf ein Gespräch mit ihnen ein, er tritt ihnen mit Respekt und Feinfühligkeit gegenüber. Er eröffnet seinem Gesprächspartner die Möglichkeit, sich zu entfalten, seine Wünsche zu äußern.“
Quelle:  Erzdiözese Freiburg
Mit dem Motto „Was willst du, dass ich dir tue?“, das die Pastoralreferentinnen und –referenten für den Gottesdienst und ihr künftiges pastorales Wirken gewählt haben, weisen sie nach den Worten des Weihbischofs auf eine wichtige Haltung Jesu hin, die für alle in der Pastoral Tätigen wichtig sei und zur Nachahmung einlade und auffordere: „Wir müssen den Menschen, denen wir begegnen, nicht mit vorgefertigten Ansichten und Programmen gegenübertreten, sondern wir müssen vielmehr schauen, was unser Gegenüber wirklich braucht, was ihm in seiner konkreten Situation tatsächlich hilft.“ Er konkretisierte: „Wir müssen sie fragen, und dann die Antwort abwarten, bevor wir sie mit Programmen und Angeboten überschütten, die ihnen gar nicht weiterhelfen. Wir müssen als Kirche insgesamt immer wieder neu zu einer hörenden Kirche werden, die offene Ohren und Augen hat für die Anliegen und Wünsche der Menschen.“ Das gelte in der tagtäglichen Arbeit wie in den großen Zukunftsfragen und im Prozess „Pastoral 2030“. Weihbischof Würtz wünschte den Neu-Beauftragten, dass sie sich immer wieder von Jesus inspirieren lassen und dass sie vielen Menschen ein guter und verlässlicher Wegbegleiter sein können: „Sie werden dann zwar nicht Blinde sehend machen, aber doch viele Wunder wirken können.“

Die neuen Räume der katholischen polnischen und kroatischen Mission in Karlsruhe wurden am 29. Juni eingeweiht. Nach langer Suche und aufwendigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen haben die Missionen bei der Kirche St. Elisabeth in der Karlsruher Südweststadt eine neue Heimat gefunden.